ODN-Weihnachtsmarkt 2017

ODN-Weihnachtsmarkt 2017

Am 07. Dezember 2017 möchten wir gemeinsam mit Ihnen bei Stockbrot, Grillwürsten, frischen Waffeln und Glühwein die Vorweihnachtszeit genießen und das vergangene Jahr Revue passieren lassen.

Wir freuen uns darauf, das anstehende Weihnachtsfest und den Jahresausklang mit Ihnen zu feiern!

Möchten Sie mit uns ein Tässchen Glühwein trinken?

Hier geht´s zum Event und hier zur Anmeldung!

Wir freuen uns auf Sie – das Team der ODN!

Risiken durch Hacker.

Vertriebsleiter Norbert Fiebig im Rechenzentrum des ODN Internet Systemhauses.

ODN in den Fürther Nachrichten.
IT-Dienstleister ODN lud zum Tag der offenen Tür03.07.2016 21:00 Uhr

FÜRTH – Ein Tag der offenen Tür im Fürther Internet Systemhaus ODN sollte vor allem die Gelegenheit bieten, sich zu vernetzen. Um Kunden und Interessierte zudem mit Neuigkeiten aus der IT-Welt zu versorgen, standen renommierte Hersteller für Vorträge und Informationsgespräche bereit.

Seit knapp einem Jahr läuft der Betrieb im neuen Rechenzentrum des IT-Dienstleisters ODN in Fürth. Auch um das Unternehmen in der Kleeblattstadt bekannter zu machen, veranstaltete ODN nun sein erstes „Datacenter Open House“. Neben Fachvorträgen in einem eigens dafür eingerichteten Auditorium hatte jeder Hersteller einen kleinen Stand, um Gäste zu empfangen.

Andreas Moser von der baramundi software AG aus Augsburg zeigte bei einem Live-Hacking eindrücklich, wie wichtig IT-Sicherheit heute ist. Mit einem frei verfügbaren Programm, etwas Know-How und geschickter Manipulation sei der Zugriff auf fremde Computer und Netzwerke fast zum Kinderspiel geworden. Moser demonstrierte dies am Beispiel einer fingierten Bewerbungsmail an einen Personalchef. Klickt dieser auf den darin enthaltenen Link, der zu den Unterlagen des vermeintlichen Bewerbers führen soll, erhält der Hacker Zugriff auf den kompletten PC. Während Hacker früher oft als Einzelpersonen agierten, gebe es inzwischen unternehmensähnliche Strukturen, die ihre Dienste beispielsweise gegen virtuelle Währungen wie BitCoins anböten. Für Sicherheitslücken beim mobilen Apple-Betriebssystem iOS etwa würden bis zu 250 000 Dollar gezahlt. „Das Geld kommt zum Beispiel von Geheimdiensten“, sagte Moser.

Auf die Gefahr von DDos-Attacken, also die gezielte Überlastung von IT-Infrastruktursystemen, wies Michael Finkenzeller von Level 3 Communications hin. Fachanwalt Wolfgang Schmid klärte derweil über die Risiken auf, die die europäische Gesetzgebung im Bereich des Datenschutzes birgt.

Achim Schäfer von Brocade Communications zeigte, wie sich ein Rechenzentrum virtualisieren und automatisieren lässt. „Ein kleines Rechenzentrum kostet heute um die 250 000 Euro“, berichtete ODN-Vertriebsleiter Norbert Fiebig. Kunden wie der Verlag Nürnberger Presse Druckhaus, der ODN 1997 gegründet hat, haben deshalb längst ihre Rechenzentren zu dem IT-Dienstleister ausgelagert, der über einen weiteren Standort in Nürnberg verfügt.

Über die Server in Fürth laufen Websites wie kicker.de, nordbayern.de und immowelt.de Aktuell sind 22 Angestellte am Hauptsitz in Fürth beschäftigt. ODN hat hier mehrere Millionen Euro investiert und eines der modernsten Rechenzentren der Region errichtet. Dessen Energie-Effienz liegt bei einem pPue (Power Usage Effectiveness) von 1,10 und kann im Regelbetrieb mit 87 Prozent Außenluft gekühlt werden. Um das Thema Energieeffizienz am Tag der offenen Tür aufzugreifen, konnten die Gäste ein Tesla P85D-Elektroauto Probe fahren, das als eines der energieeffizientesten Fahrzeuge der Welt gilt.

Artikel: FELIX BALANDAT
Quelle: http://www.nordbayern.de/region/fuerth/risiken-durch-hacker-1.5314323

 

 

Das war das Datacenter | Open House 2016.

ODN lud am 23.06.2016 zum ersten Datacenter | Open House in der Metropolregion. Um Kunden und Interessenten zu begeistern, wurden renommierte Hersteller der IT-Branche zu verschiedenen Vorträgen und Informationsgesprächen eingeladen. So konnten sich NetApp, Brocade, baramundi, Cisco, Level3, F5, Vmware, FortiNet und DocuWare zwischen 10:00 und 18:00 Uhr den ca. 150 Gästen widmen und individuell auf Problemfälle eingehen und Lösungsvorschläge erarbeiten.
ODN Datacenter Open House 2016

Niclas Kunz von Arrow ECS startete mit dem Initialvortrag zum Thema „Was bewegt die IT?“ und sprach darin über das „Internet der Dinge“ (IOT) und wie sich das Internet in den nächsten Jahren entwickeln wird und welchen Teil wir zu dieser Entwicklung freiwillig und unfreiwillig beitragen werden.

Niclas Kunz Initialvortrag zum Open House 2016
Niclas Kunz von Arrow ECS – Initialvortrag „Was bewegt die IT?“ zum Open House 2016.

 

Bastian Schattling sprach über das NetApp Private Storage und die Vision der Data Fabric.
Ohne Einschränkungen. Ohne Kompromisse. Immer. Überall. Unsere Herausforderung wird sein: Einerseits müssen Sie die Kontrolle über Ihre Unternehmensdaten behalten, andererseits aber auch flexibel genug für Innovationen sein. Wie wäre es, wenn man beides könnte? Mit Data Fabric, der NetApp-Strategie für Datenmanagement der Zukunft, ist dies möglich. Hier managen Sie Ihre Daten, und ohne viel Aufwand sind Ihre Daten immer dort, wo sie gerade benötigt werden. So haben Sie alle Freiheiten für optimale Unternehmensentscheidungen.
Den Vortrag können Sie sich hier herunterladen.

Bastian Schattling von NetApp zum Thema "Die Zukunft mit Data Facbric"
Bastian Schattling von NetApp zum Thema „Die Zukunft mit Data Facbric“

 

Große Augen und absolute Stille im Saal verursachte Andreas Moser von der baramundi software AG aus Augsburg, als er mit seinem Livehack eine Bewerber E-Mail fälschte, Schadsoftware anhing und Sekunden später auf dem PC des Personalchefs Dateien einsammelte. Was wieder eindrücklich bewies, wie wichtig IT-Sicherheit und die Aktualität von Patches und Updates auf unternehmenskritischen Systemen ist.
Gerne hätten wir Ihnen auch diese Präsentation zur Verfügung gestellt. Dies ist aber aus Gründen der mehrfachen Verlinkung zu anderen Seiten nicht möglich. Sie wünschen hierzu weitere Informationen? Unser Vertrieb steht Ihnen gerne zur Verfügung!

190 ODN Rechenzentrum Datacenter Open House 2016

DDos Attacken zwingen nicht nur gesamte Infrastrukturen in die Knie, sondern verursachen neben dem Schaden auch noch massive Einbußen im Tagesgeschäft, denn bis sich das Netzwerk von diesen Attacken wieder erholt hat, ist an ein Arbeiten nicht zu denken und das kann im Ernstfall mehrere Tage andauern. Michael Finkenzeller von Level3 hat an diesem Tag gezeigt, wie man Cyberbedrohungen schnell erkennen und mit netzwerkgestützten Sicherheitsstrategien abwehren kann.
Den Vortrag können Sie sich hier herunterladen.

Michael Finkenzeller von Level3 über "Serviceverfügbarkeit bei DDos-Attacken gewährleisten"
Michael Finkenzeller von Level3 über „Serviceverfügbarkeit bei DDos-Attacken gewährleisten“

 

Das Thema von Brocade war durchaus etwas komplexer. Allerdings glänzte Achim Schäfer damit, dass er seine Präsentation frei Hand auf ein Whiteboard malte und löste damit Begeisterung bei den Zuhörern aus.  Die Brocade VCS Fabric Technologie auf Basis der Brocade VDX Switche ist entwickelt worden für den Einsatz in Enterprise-/ Mittelstands- Rechenzentren, Cloud & dedizierten IP Storage Umgebungen und Scale-Out Rechenzentrums Architekturen. Diese offenen, hochautomatisierten, software getriebenen und programmierbaren Lösungen unterstützen eine Vielzahl von Netzwerk Virtualisierungs Optionen. Als integraler Bestandteil des offenen und standardbasierenden Brocade Data Center Design Stack ermöglichen sie nahtloses Wachstum und höchste operative Effizienz für Layer 2/3 Installationen. Mit offener Automation und „plug and play“ Skalierbarkeit liefern diese Fabrics die Basis für einen Ausbau des Rechenzentrums zu einem „Cloud Modell“, nach eigener Entwicklungs- Geschwindigkeit und dramatischer Reduktion von CAPEX & OPEX.

Achim Schäfer von Brocade über das virtualisierte und automatisierte Rechenzentrum
Achim Schäfer von Brocade über das virtualisierte und automatisierte Rechenzentrum

 

 

Dass der deutsche Datenschutz manchmal Fluch und Segen zugleich sein kann, bekam vermutlich schon jeder von uns zu spüren. Ab dem 25.05.2018 gibt es zusätzlich die EU-DS-GVO. Schon gehört? RA Schmid aus Augsburg klärte uns auf, wie sich die Europäische-Datenschutz-Grundverordung homogen mit dem Telemediengesetz und dem Bundesdatenschutzgesetz vermischt oder auch nicht!
Diesen Vortrag finden Sie hier.

Wolfgang Schmid - IT-Fachanwalt aus Augsburg über die neue europäische Datenschutzverordnung
Wolfgang Schmid – IT-Fachanwalt aus Augsburg über die neue europäische Datenschutzverordnung

 

Alle Gäste hatten zwischen den Vorträgen ausreichend Zeit, sich direkt mit den Herstellern zu vernetzen und aktuelle Themen aus den jeweiligen Unternehmen zu besprechen oder sich über Neuerungen aus den Bereichen Lösungen und Technologien zu informieren.

Wir hatten einen spannenden und inspirierenden Tag mit vielen frischen Gedanken, neuen Lösungsansätzen und hoffen, dass wir auch alle unsere Gäste mit unserem IT-Spirit infizieren konnten. Die Vorträge stehen Ihnen unter den obigen Links zum Download zur Verfügung. Gerne stellen wir auf Wunsch Kontakt zu unseren Speakern her. Haben Sie noch Fragen? Möchten Sie Themen gerne wieder aufgreifen und weiterentwickeln? Wir sind für Sie da!

Sie haben diesen Tag verpasst? Dann dürfen Sie sich jetzt ärgern. Denn das Spanferkel verpasst zu haben, ist schon eine Sünde aber die Fahrt im Tesla im Modus der „Wahnsinns“-Beschleunigung war für viele unserer Gäste eines der Highlights.

Impressionen des Tages finden Sie hier. Schon reingeklickt?
Bei Facebook finden Sie übrigens auch einige Bilder des Tages. Wir freuen uns über Likes!

Sie möchten nie wieder eine unserer fantastischen Veranstaltungen verpassen?
Dann tragen Sie sich am besten gleich in unseren Newsletter ein!

Impressionen: Open House 2016.

Der baramundi Solution Day im April.

Der baramundi Solution Day im April.

Stehen Sie schon mit einem Bein im Gefängnis oder dürfen Sie noch ein wenig weiterarbeiten? In Zusammenarbeit mit der baramundi software AG klärt uns Rechtsanwalt Wolfgang Schmid über die Folgen der neuen IT-Gesetzgebung auf. Diesen Termin sollten Sie als IT-Leiter oder Admin auf keinen Fall verpassen!

Haben Sie sich im Zuge der neuen IT-Gesetzgebung schon Gedanken darüber gemacht? Der Gesetzgeber ändert die Spielregeln und wie man an die Informationen kommt, ist einem selbst überlassen.

Das neue IT-Sicherheitsgesetz wirkt sich nicht nur auf Informations- und Telekommunikationsunternehmen aus, sondern auf alle Unternehmen, die eine gewerbliche Webseite betreiben. Es werden die Anforderungen für die technischen Sicherheitsmaßnahmen erhöht mit dem Ziel, die sich im Umlauf befindliche Schadsoftware einzudämmen und Kunden rechtzeitig vor Sicherheitsproblemen zu warnen.

Was müssen Sie persönlich beachten? Was muss Ihr Unternehmen bzw. müssen Sie als Arbeitgeber beachten? In Zusammenarbeit mit der baramundi Software AG geben wir Einblick in die neue Gesetzgebung und verschaffen uns einen Überblick über Recht und Ordnung in der IT-Welt.

Gehört Ihr Unternehmen zu den Unternehmen in Deutschland, die eine „Kritische Infrastruktur“ betreiben? Hier können Sie prüfen, ob Ihr Unternehmen dazu gehört: Gehöre ich zu den Unternehmen mit „kritischer Infrastruktur“?

Der baramundi Solution Day bei ODN in Fürth.
Der baramundi Solution Day bei ODN in Fürth.

 

Melden Sie sich unter nachfolgendem Link für unseren Solution Day an. Wir freuen uns auf Sie!
Hier gelangen Sie zu den weiterführenden Veranstaltungsinformationen und zum Anmeldeformular: Anmeldung ODN.SolutionDay Wir freuen uns auf Sie!

ODN lädt zum Datacenter | Open House 2016.

ODN lädt zum Datacenter | Open House 2016.
„Vernetzung“ ist das Stichwort unserer Zeit. Ob das nun digital geschieht oder persönlich spielt dabei keine Rolle, denn beide Seiten sind gleichermaßen wichtig. 2016 möchten wir Sie dazu einladen, Ihr Netzwerk weiter auszubauen und sich gleichzeitig in entspannter Atmosphäre über wichtige IT-Themen zu informieren.
Wir haben am 23.06.2016 an unserem Standort in Fürth die geballte IT-Kompetenz der Branche versammelt. In messe-ähnlicher Atmosphäre stehen Ihnen unsere Hersteller zu Gesprächen zur Verfügung, damit Sie sich Tipps, Tricks und neue Lösungsansätze und frische Gedanken für die IT Ihres Unternehmens gemeinsam erarbeiten können.
Zwischen 10:00 und 18:00 Uhr sind alle Hersteller an ihren Ständen anzutreffen. Zwischendurch finden in unserem Auditorium immer wieder spannende Vorträge zu aktuellen IT-Themen statt und können in einer anschließenden Frage und Antwortrunde vertieft werden.
Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt sein. Wir versorgen unsere Gäste mit Spanferkel vom Stück und frischem Grillgut. Bevor Sie jedoch beim Essen zuschlagen, sollten Sie vorher eine Runde in unserem TESLA P85D drehen, der an diesem Tag für eine Probefahrt durch Fürth zur Verfügung steht.
Wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu können. Ihre Anmeldung erwarten wir bis zum 21.06.2016 unter nachfolgendem Link: Anmeldung zum OpenHouse

Verschlüsselungspflicht von Kontaktformularen.

Verschlüsselungspflicht von Kontaktformularen.

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht beanstandet zurzeit Webseiten, die trotz Verwendung von Kontaktformularen, mittels derer personenbezogene Daten elektronisch übertragen werden, keine angemessenen Schutzmaßnahmen wie beispielsweise eine verschlüsselte Datenübertragung implementiert haben.

Die Rechtslage sieht hierbei wie folgt aus:
Die Pflicht eines Webseitenbetreibers, der Diensteanbieter im Sinne des § 2 Nr. 1 Telemediengesetz (TMG) ist, im Rahmen der Verwendung von Kontaktformularen zur Übertragung von personenbezogenen Daten ein anerkanntes Verschlüsselungsverfahren zu implementieren, ergibt sich direkt nunmehr aus § 13 Abs. 7 TMG, welcher im Zuge des Inkrafttretens des IT-Sicherheitsgesetzes seit Sommer dieses Jahres gilt.

Was ist ein sicher anerkanntes Verschlüsselungsverfahren?
Ein anerkanntes Verschlüsselungsverfahren für Datennetzwerke ist z.B. die Transport Layer Security (TLS).
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt mit der Technischen Richtlinie TR-02102-2, Kryptographisches Verfahren: Empfehlungen und Schlüssellängen, Teil 2 – Verwendung von Transport Layer Security (TLS), Version 2015-01 Empfehlungen für den Einsatz des kryptographischen Protokolls Transport Layer Security (TLS), welches der sicheren Übertragung von Informationen in Datennetzwerken und damit dem Schutz der Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität der übertragenen Informationen dient.
Weitere Empfehlungen geben auf europäischer Ebene die Study on cryptographic protocols (November 2014) der European Union Agency for Network and Information Security (ENISA) sowie auf globaler Ebene die Guidelines for the Selection, Configuration, and Use of Transport Layer Security (TLS) Implementations (April 2014) des National Institutes of Standards and Technology (NIST). Sämtliche Institutionen empfehlen grundsätzlich den Einsatz von TLS in der Version 1.2.

Was ist zu tun?
Es empfiehlt sich, die Webseiten des Unternehmens zu identifizieren, auf denen Webseitenbenutzer ihre personenbezogenen Daten an das Unternehmen als Webseitenbetreiber übermitteln und entsprechend auf diesen Seiten ein anerkanntes Verschlüsselungsverfahren zu implementieren.
Was sind die Rechtsfolgen bei Nichtumsetzung?
Ein Verstoß gegen § 13 Abs. 7 Satz 1 und Satz 2 Buchstabe a) TMG stellt gem. § 16 Abs. 2 Nr. 3 TMG eine Ordnungswidrigkeit dar, welche nach § 16 Abs. 3 TMG mit eine Geldbuße von bis zu 50.000,- EUR je Verstoß geahndet werden kann.

Was sind die Rechtsfolgen bei Nichtumsetzung?
Ein Verstoß gegen § 13 Abs. 7 Satz 1 und Satz 2 Buchstabe a) TMG stellt gem. § 16 Abs. 2 Nr. 3 TMG eine Ordnungswidrigkeit dar, welche nach § 16 Abs. 3 TMG mit eine Geldbuße von bis zu 50.000,- EUR je Verstoß geahndet werden kann.

Die ODN Solution Days 2016.

Die ODN Solution Days 2016.

Spannende Hersteller, tolle Speaker und noch fantastischere Themen.

Für die ODN Solution Days 2016 konnten wir Speaker namhafte Hersteller gewinnen, die uns an kurzweiligen Nachmittagen Einblicke in spannende IT-Themen und entsprechende Lösungsansätze geben.

Wir starten am 25.05. mit Bill Gates – natürlich nicht persönlich. In Vertretung kommt Armin Haupt, Principal Manager bei Microsoft Deutschland. Er berichtet uns über die Änderungen im Bereich Server 2016, macht einen kurzen Abstecher in die neue Arbeitswelt von Office 2016 und bringt uns die Vorzüge von Exchange 2016 näher. Danach gibt es genügend Raum für Ihre Fragen und eine Führung durch unser neues Rechenzentrum bauen wir ebenfalls noch mit ein.

Am 12.05. besucht uns Peter Skondro von Sophos. Er hat die Headline „Umfassender und einfacher IT-Schutz – hier ist die Lösung!“ im Gepäck. Ob im Unternehmen oder außerhalb, Sophos bietet umfassenden und einfachen Schutz der Unternehmesnetzwerke am Standort und für Mobilität der Mitarbeiter.

Melden Sie sich gleich an. Die Plätze sind begehrt und begrenzt. Wir freuen uns auf Sie!

Der ODN Weihnachtsmarkt: Impressionen

Vielen Dank an alle Gäste für diesen gelungenen Jahresausklang bei uns in Fürth. Wir wünschen schöne Feiertage, eine besinnliche Zeit und einen guten Rutsch ins Neue
Jahr!

Noch ein Weihnachtsmarkt?

Liebe Leserinnen und Leser,

sicher haben Sie sich auch schon die Frage gestellt, warum wir einen Weihnachtsmarkt veranstalten. Eine gute und berechtigte Frage!

Seit Jahren zerbrechen wir uns im Spätsommer bereits den Kopf, wie wir unseren Kunden für das ablaufende Geschäftsjahr danken sollen. Kleine Geschenke? Große Geschenke? Was Technisches für die Herren? Was Verspieltes, Nützliches für die Damen? Zuschicken? Vorbeibringen? Spenden statt schenken? Nur Grußkarten oder doch lieber Essen gehen? Die Grundidee für den Weihnachtsmarkt besteht schon sehr lange. Nachdem wir an unserem neuen Standort in Fürth jetzt ausreichen Platz haben, wird dieser Plan 2015 das erste Mal in die Tat umgesetzt.

Es gibt keine Geschenke mehr, sondern einen Nachmittag voller Gemütlichkeit, Beisammensein, toller Gespräche und natürlich ein wenig Rahmenprogramm in Form von Glühwein, Lebkuchen, Bratwürsten und jeder Gast hat die Möglichkeit, sein eigenes Lebkuchenherz zu beschriften und natürlich mit nach Hause zu nehmen.

Wir haben die Dambacher Werkstätten dazu eingeladen, an diesem Nachmittag ihre handgemachte Schätze auf ihrem eigenen Stand zu verkaufen. Das sind unter anderem Teelichter und Kerzen aus Bienenwachs, Babyschuhe, Weihnachtskarten, sowie Schmuck und Samocca-Präsentbeutel mit Kaffee.

In der Hoffnung auf ein wenig Schnee und frostige Temperaturen, freuen wir uns am 10.12.2015 zwischen 14:00 und 20:00 Uhr auf viele Gäste, tolle Gespräche und eine besinnliche vorweihnachtliche Stimmung!

Anmelden können Sie sich hier.

 

Der größte Risikofaktor sitzt noch immer vor dem Bildschirm.

Einer Bitkom-Umfrage zufolge vertrauen viele Unternehmer, ca. 74 % Prozent, Cloud-Lösungen, die in Deutschland gehostet sind. Das ist nicht zuletzt dem harten deutschen Datenschutz geschuldet.

Jeder Unternehmer muss zunächst eine grundsätzliche Entscheidung treffen. Sind genügend Mittel vorhanden, um eigene IT-Ressourcen zu schaffen und zu unterhalten? Dieser Grundlage geht in den meisten Fällen die Angst voraus, unternehmenskritische Daten (Baupläne, Verträge etc.) nicht aus dem Haus geben zu wollen.

Bei aller Sorge um die eigenen Daten: „Der größte Risikofaktor sitzt noch immer vor dem Bildschirm!“.

Von 1.074 befragten Unternehmen ab 10 Mitarbeitern gaben auf die Frage „Welche IT-Sicherheitsvorfälle gab es in Ihrem Unternehmen?“ folgende Ergebnisse an: 28 % wurden bereits durch Diebstahl von IT- oder Telekommunikationsgeräten geschädigt, 17 % waren von Diebstählen von sensiblen elektronischen Dokumenten betroffen, 16 % durch Sabotage von IT-Systemen und Betriebsabläufen und jeweils 8 % sind durch das Ausspähen von elektronischer Kommunikation und das Abhören von Besprechungen oder Telefonaten massiv geschädigt worden. Diese Zahlen ergeben sich aus Vorfällen, die bekannt und gemeldet wurden. (Quelle: Statista)

Hinzu kommt, dass die Zahl der Angriffe auf die IT-Sicherheit in Unternehmen in den letzten Jahren rapide angestiegen ist. Das belegt die Erhebung in der weltweiten Studie Global State of Information Survey, die in Zusammenarbeit der Fachmagzine CIO und CSO und PwC entsteht.

Dazu wurden im Frühjahr 2014 rund 9800 IT-Verantwortliche in über 154 Ländern und quer durch alle Branchen befragt, darunter rund 3300 europäische und 434 Unternehmen aus Deutschland. Es ist die größte Umfrage ihrer Art.

Das zentrale Ergebnis: Im Jahr 2013 ist die Gesamtzahl der Angriffe auf die IT-Sicherheit von Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um 48 Prozent auf 42,8 Millionen angestiegen. Dies entspricht 117.330 Angriffen pro Tag. Seit 2009 ist die Zahl damit sogar um 66 Prozent angestiegen.

Was bedeutet es, eine Inhouse-Lösung bei sich im Unternehmen zu schaffen?
– Sie müssen die technischen Gegebenheiten (Infrastruktur) schaffen und unterhalten
– Sie benötigen ein funktionierendes Facilitymanagement bestehend aus Brandschutz, Klimatisierung und Notstromversorgung
– Sie benötigen eine ausreichende breitbandige Anbindung an Ihrem Unternehmensstandort
– Sie benötigen Fachpersonal, welches regelmäßig geschult werden muss, um auf dem aktuellen Sachstand der Technik zu bleiben
– Sie benötigen neben einem Datenschutzbeauftragten einen IT-Sicherheitsbeauftragten

ODN vereint diese Anforderungen und hat dafür ein neues hochverfügbares Rechenzentrum geschaffen, damit Sie sich um diese Belange nicht mehr kümmern müssen. Wir hosten Ihre Dienste unter den höchsten Aspekten deutscher Sicherheitsheitsarchitektur – der TÜV Cat. 3, natürlich in Deutschland und auf Wunsch über mehrere Standorte verteilt. Spezialisten kümmern sich um den Betrieb der Systeme, um die Sicherheit Ihrer Daten und wehren Angriffe auf die Infrastruktur mit den passenden Werkzeugen ab, so dass wir eine Verfügbarkeit Ihrer Systeme von 99,96 % garantieren können. Diese Leistungen werden in monatliche fixe Kosten umgelegt, damit Sie Planungssicherheit haben. Variabel und skalierbar können diese Leistungen natürlich auch ausgebaut werden, denn wir passen uns Ihrem Business an.

Renommierte Kunden wie kicker.de, immowelt.de, franken-brunnen.de, anwalt.de und nordbayern.de vertrauen bereits seit vielen Jahren auf unsere qualitativ hochwertigen IT-Dienstleistungen. Wann dürfen wir uns Leidenschaft für Technik bei Ihnen unter Beweis stellen?

Sprechen Sie uns an! Kontakt zu unserem Vertriebsteam finden Sie hier.

 

Funkschau: Fünf Fragen – fünf Antworten rund ums Rechenzentrum

Die Redaktion der Funkschau hat uns fünf Fragen zu unserem Rechenzentrum gestellt und wir haben wie folgt geantwortet:

Frage 1: Welche Services zeichnen Ihr Rechenzentrum primär aus?

Benjamin Deglmann: Zu den wichtigsten Services zählen sicherlich die breitbandige Anbindung an die wichtigsten deutschen Knotenpunkte, eine ausreichende Stromzufuhr inklusive USV und Notstromversorgung, eine lückenlose Überwachung der Außenanlagen mit interner und externer Alarmierung sowie die 99,96 prozentige Ausfallsicherheit.

Frage 2: Der Standort Deutschland ist für den Betrieb eines Rechenzentrums nicht der Attraktivste. Strom- und Personalkosten sind hierzulande exorbitant und die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind eine weitere Erschwernis. Warum haben Sie sich dennoch für den Standort Deutschland entschieden?

Deglmann: Gerade Deutschland ist der beste Standort für ein Rechenzentrum. Hier herrschen perfekte Durchschnittstemperaturen für eine Außenluftkühlung. In Verbindung mit effizientester Klimatechnologie ist lediglich ein Zukühlen von 25 Prozent notwendig. Dies ist nachhaltig und Ressourcen schonend. Dadurch entsteht zudem eine massive Kosteneinsparung bei Strom und letztendlich auch bei Personal.

Frage 3: Die deutsche Gesetzgebung in puncto Datenschutz hat ihre Vor- und Nachteile, was überwiegt bei Ihnen in Bezug auf die Services für Ihre Kunden?

Deglmann: Wir sehen darin nur Vorteile. Klare Regeln, einheitlich messbare Standards, keine Grauzonen und natürlich auch hier wieder die Überwachung der Einhaltung dieser Standards.

Frage 4: Lagern Kunden auch ihre kritischen Daten bei Ihnen komplett aus oder bevorzugen Kunden die Sicherheit der eigenen vier Wände und beziehen Add-on-Services in einer Hybrid-Konstellation?

Deglmann: ODN bietet Kunden individuelle Services, je nach Bedarf. Insbesondere die Auslagerung von kritischen Daten ist aber nur durch klare und kommunizierte Maßnahmen möglich, um das Vertrauen des Kunden zu gewinnen und auch zu halten. Zertifizierung und eigener hausinterner Datenschutzbeauftragter sind dabei wichtige Werkzeuge.

Frage 5: Standort Deutschland ist noch lange nicht mit dem Gütesiegel „Made in Germany“ gleichzusetzen. Lässt sich der hohe Anspruch überhaupt erfüllen und was wären die wichtigsten Parameter, die dafür erfüllt sein müssen?

Deglmann: Das ist nur in Deutschland zu erfüllen. Das ineinandergreifen von Zertifizierungen, Gesetzen und der selbst verschriebenen Kontrolle der Qualitätsstandards machen Deutschland zu einem der prädestinierten Standorte weltweit.

Lesen Sie den Artikel in der Funkschau:
http://www.funkschau.de/datacenter/artikel/124927/14/

 

Weihnachten steht vor der Tür und damit der Nürnberger Christkindlesmarkt.

„Ihr Herrn und Frau’n, die Ihr einst Kinder wart, seid es heut wieder“, spricht das Christkind, wenn es zur Eröffnung des Nürnberger Christkindlesmarktes seine Gäste am 27. November um 17.30 Uhr am Nürnberger Hauptmarkt begrüßt. Und recht hat es, denn mit kindlicher Freude an Christbaumschmuck, hölzernen Nussknackern und bunten Sternen bummelt man gleich doppelt so gern über den romantisch beleuchteten Christkindlesmarkt. Lassen Sie sich dieses Highlight nicht entgehen und seien Sie live bei der Eröffnung dabei!

Sie schaffen es nicht, live dabei zu sein?
Dann nutzen Sie die Webcams von ODN, die wir im Auftrag der Congress- und Tourismuszentrale und der Nürnberger Kinderweihnacht aufstellen, betreuen und die Bilder live ins Internet streamen.

Webcam auf dem Hauptmarkt
Webcam auf der Nürnberger Kinderweihnacht (Link folgt)

Auch der beliebte Fotopoint auf der Kinderweihnacht ist von ODN. Lassen Sie sich vor der Kulisse der Kinderweihnacht fotografieren. Das Bild können Sie sich auf der Webseite herunterladen oder an Freude und Verwandte versenden.

Der Christkindlesmarkt

Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist einer der ältesten und sicher der berühmteste Christkindlesmarkt der Welt. In den Holzbuden des „Städtleins aus Holz und Tuch gemacht“ findet man traditionellen, oft handgearbeiteten Weihnachtsschmuck und süße Leckereien wie Lebkuchen und Spekulatius. Zusätzliche Attraktionen sind Kinderweihnacht und Sternenhaus, der Markt der Partnerstädte und der Lichterzug der Nürnberger Kinder.

Auch Lebkuchen und Glühwein gehören zum Nürnberger Christkindlesmarkt

„Ihr Herrn und Frau´n, die Ihr einst Kinder wart, seid es heut wieder“, spricht das Christkind, wenn es zur Eröffnung des Nürnberger Christkindlesmarktes seine Gäste am Nürnberger Hauptmarkt begrüßt. Und recht hat es, denn mit ein wenig kindlicher Freude an Christbaumschmuck, Rauschgoldengeln, hölzernen Nussknackern, Krippen und bunten Sternen bummelt man gleich doppelt so gern über den romantisch beleuchteten Christkindlesmarkt. Nachdem Sie die Mitbringsel für die Zuhausegebliebenen beisammen haben, sollten Sie auf keinen Fall die köstlichen Leckereien auf dem Markt verpassen. Original Nürnberger Lebkuchen und Nürnberger Rostbratwürste dürfen bei keinem Besuch fehlen.

Strahlende Kinderaugen auf der Kinderweihnacht

Am Hans-Sachs-Platz ist eine Weihnachtsstadt für Kinder aufgebaut. Während der Kinderweihnacht können die Besucher Plätzchen backen, Gläser bemalen, einen Weihnachtswunschzettel an das Christkind schreiben, oder auf dem nostalgischen Rummelplatz Karussell und Riesenrad fahren. Das Sternenhaus im frisch renovierten Heilig-Geist-Saal bietet rund um den Christkindlesmarkt ein buntes Kultur- und Erzählprogramm.

Der Markt der Partnerstädte auf dem Christkindlesmarkt

Mit dreizehn Städten verbindet Nürnberg eine Städtepartnerschaft, mit acht weiteren Kommunen bestehen freundschaftliche Verbindungen. Auf dem Rathausplatz nördlich des Hauptmarktes bringen sie alljährlich mit dem Markt der Partnerstädte Flair auf den Nürnberger Christkindlesmarkt. Die Erlöse aus den Verkäufen oft selbstgebastelten Weihnachtsschmucks gehen an karitative Einrichtungen in den Partnerstädten.

Weihnachtsmarkt mit Tradition und Geschichte

Der Nürnberger Christkindlesmarkt gehört zu den ältesten Weihnachtsmärkten in Deutschland. Die vorweihnachtliche Verkaufsmesse auf dem Nürnberger Hauptmarkt lässt sich bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurückverfolgen. Erfahren Sie mehr über die Geschichte des Marktes.

Buntes Programm auf den Nürnberger Christkindlesmarkt

Der Christkindlesmarkt sowie die Nürnberger Kirchen und Museen laden Sie herzlich zu weihnachtlichen Konzerten, Führungen und Ausstellungen ein. Damit Sie nichts verpassen, finden Sie das bunte Programm auf dem Veranstaltungskalender.

Quelle: www.christkindlesmarkt.de
Foto (c) Stadt Nürnberg

Die Funkschau berichtet: Rechenzentren im Aufschwung.

Die Funkschau titelt: „Made in Germany. Deutsche Rechenzentren im Aufschwung“

Warum Deutschland gerade so hoch im Kurs steht und unser Land der optimale Rechenzentrumsstandort ist, erfahren Sie nachfolgend in unserem Leitartikel.

“Made in Germany“ steht nach wie vor hoch im Kurs und weltweit weiß man die „deutsche Gründlichkeit“ zu schätzen. Während in der klassischen IT zunehmend auf Massenproduktion in Fernost gesetzt werden muss um konkurrenzfähig zu sein, verhält es sich mit IT-Dienstleistungen ganz anders.

Rechenzentren in Deutschland haben Hochkonjunktur und die Betreiber sind vielmehr daran interessiert, höchste Leistungen anstatt nur niedrige Preise zu bieten. Das hat seinen guten Grund. Rechenzentren sind hochkomplexe Gebilde, auf die sich Unternehmen absolut verlassen können müssen. Und genau da schickt sich Deutschland nicht nur mit seiner Akribie, sondern auch mit seinen Standortvorteilen sowie seinen klaren Richtlinien und Zertifizierungen an, das beste Rechenzentrumsland weltweit zu sein. Mit Erfolg, denn seit geraumer Zeit gehört Deutschland nicht nur für Rechenzentrumsbetreiber, sondern auch weltweit für Unternehmen, die diese Dienstleistungen in Anspruch nehmen, zu den bevorzugten Standorten. Dabei spielen Kosten, technologische Brillanz, regionale Vorteile und Compliance wesentliche Rollen. Beispielsweise gehört Deutschland zu den Vorreitern in Sachen Senkung des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes. Auch gehört Deutschland zu den visionärsten Regionen der Welt, wenn es darum geht, existierende oder neue Technologien so zu verwenden, dass sie den besten Nutzen bringen. Deutschland verfügt zudem über weltweit  wichtige Knotenpunkte im Internetverkehr. Und nicht zuletzt hat Deutschland eine rechtsstaatliche Verfassung, die es sowohl privaten als auch unternehmerischen Nutzern von Rechenzentren erlaubt, ihre Daten sicher und ohne unkontrollierten Zugriff zu speichern.

Deutschland ist Rechenzentrumsland

Führende Branchenbeobachter bestätigen, dass Deutschland einer der besten Standorte für Rechenzentren ist. So bestätigt beispielsweise das Borderstep-Institut, dass im Jahr 2014 die Investitionen für den Neubau und die Modernisierung von Rechenzentrumsinfrastrukturen um sieben Prozent auf etwa 800 Millionen Euro gestiegen sind. Damit konnte der Rechenzentrumsstandort Deutschland seine führende Position in Europa festigen.

Rechtssicherheit EU und Deutschland

Für viele Unternehmen steht mittlerweile die Rechtslage von ausgelagerten IT-Komponenten und -Dienstleistungen stark im Vordergrund. Der Verlust von Daten kann heute nicht nur zu einem Stillstand des Unternehmens führen, sondern auch zu massiven Imageverlusten oder sehr hohen Strafen – je nach Fall. Ein Unternehmen, das mit vielen sensitiven Daten zu tun hat – was eigentlich in jedem Unternehmen der Fall ist – ist also gut beraten, seine IT in Rechenzentren zu betreiben, die einerseits höchste Standards an die Technologie stellen aber auch insbesondere den weltweit wohl strengsten Gesetzen folgen. Rechenzentren in Deutschland bieten ihren Kunden die Möglichkeit, das EU-Datenschutzgesetz ebenso einzuhalten wie das deutsche IT-Sicherheitsgesetz. Die Kombination dieser beiden Rechtsvorschriften dürfte weltweit wohl eine der strengsten sein, wodurch Kunden eine extrem hohe Sicherheit genießen.

Ein weiterer Vorteil von deutschen Rechenzentrumsbetreibern hinsichtlich der Sicherheit ist, dass sie keinerlei staatlicher Kontrollen unterliegen. Während Dienste-anbieter beispielsweise mit Hauptsitz in den USA aufgrund des Patriot Acts verpflichtet sind, Kundendaten auf Antrag von US-Behörden zur Verfügung zu stellen, sind deutsche Anbieter vor solchen fragwürdigen Regeln geschützt. Zwar haben diverse namhafte US-Unternehmen versichert, dass Daten, die auf Cloud-Angeboten gehostet sind, den Regeln der EU-Staaten entsprechen, doch ein jüngstes Urteil des United States District Court, Southern District of New York, stellte fest: Durchsuchungsbefehle geben amerikanischen Behörden das Recht, von einem US-Cloud-Service-Provider die Herausgabe von Daten zu verlangen, die Privatpersonen oder Unternehmen bei ihm gespeichert haben. Das gilt unabhängig davon, wo sich diese Daten befinden. Dieses Urteil hat weitreichende Konsequenzen. Konnten sich Kunden früher einigermaßen sicher sein, dass ihre Daten in einem in Deutschland befindlichen Rechenzentrum den deutschen Gesetzesvorschriften entsprechen, ist dies nun nicht mehr der Fall, solange es sich nicht um einen deutschen Provider handelt. Jedes Unternehmen sollte sich also gut überlegen, welchem Service-Provider es geschäftskritische Daten anvertraut.

Standortsicherheit

Nicht nur infrastrukturell sondern auch geologisch und klimatisch bietet Deutschland beste Voraussetzungen für den Betrieb von Rechenzentren. Gemessen an der Fläche des Landes zählt Deutschland zu den am besten vernetzten Regionen weltweit. Betreiber und Kunden haben also immer die Gewissheit, dass eine hochleistungsfähige Infrastruktur zur Verfügung steht – ganz gleich an welchem Ort in Deutschland sich das Rechenzentrum befindet. Dazu zählt insbesondere die Vernetzung, also die hervorragende Anbindung der Rechenzentren an das Internet als auch die gesicherte Versorgung mit Strom. Zudem bietet der Standort Deutschland für Kunden, die regelmäßig im Rechenzentrum vor Ort sein müssen, ausgezeichnete Verkehrswege, um dieses zu erreichen. Was nützt ein vielleicht gut ausgerüstetes Rechenzentrum, wenn es über nicht redundante Stromnetze oder Carrier-Anbindungen verfügt oder für Kunden kaum erreichbar ist.

Aus geologischer und klimatischer Sicht kann Deutschland auch punkten. Die durchschnittlichen Temperaturen erlauben unter Einsatz von modernen Technologien eine Zukühlung von maximal 20 Prozent. Sehr moderne und neue Rechenzentren unterschreiten diesen Wert sogar deutlich. Auch aus geologischer Sicht ist dieser Standort prädestiniert für jegliche Form von kritischen Infrastrukturen. Im Vergleich zu vielen anderen Ländern ist in Deutschland mit einem sehr geringen Risiko zu rechnen – es gibt keine wesentlichen Erdverwerfungen, Vulkane, Stürme, Tsunamis öder ähnliche Katastrophen, von denen man weiß, dass sie jederzeit oder gar regelmäßig stattfinden.

Zertifizierungen mit Garantie

Die deutsche „Gründlichkeit“ führte in der Vergangenheit zu einer Vielzahl an Zertifizierungen. Es dürfte wohl in kaum einem anderen Land derart viele Klassifizierungen und Zertifizierungen geben wie in Deutschland und das ist gut so. Denn durch die strengen Zertifizierungen haben Kunden die Gewissheit, dass die Leistungen und Versprechen der Rechenzentrumsbetreiber eingehalten werden. Fast alle Zertifizierungen werden in regelmäßigen Abständen von den jeweiligen Institutionen genauestens überprüft und sollte ein Rechenzentrumsdienstleister eine Zertifizierung nicht einhalten, hat er ein Problem, ganz zu schweigen vom Imageverlust und der Konkurrenzfähigkeit. Zu den wichtigsten Auszeichnungen und Zertifizierungen gehören neben der Einhaltung des deutschen Datenschutzgesetzes und dem IT-Grundschutz die TÜV-Zertifizierung sowie spezielle für IT-Dienstleister geschaffene Auszeichnungen von BSI, ITIL BaFin, ISO DIN sowie das brancheneigene ECO Star Audit. Darüber hinaus erfüllen viele Rechenzentren spezielle Anforderungen wie beispielsweise von HIPPA oder PCI DSS.

Energiefresser

Rechenzentren sind Energiefresser. Wo viel Leistung heraus kommen soll, muss auch einiges an Energie zugeführt werden, das ist keine neue Weisheit. Doch die deutschen Rechenzentrumsbetreiber stehen vor einer besonderen Herausforderung: in Deutschland ist Energie vergleichsweise teuer und damit die Betreiber im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig bleiben, sind RZ-Planer gezwungen, innovative und neue Technologien zu nutzen. Europaweit sind EEG-Zulagen mit dem Strom zu bezahlen. Hinzu kommen Steuern und weitere Abgaben, die im Strompreis einberechnet sind. In Deutschland besteht seit 2013 rund die Hälfte des Strompreises aus Steuern und Abgaben. Den größten Posten nimmt dabei die EEG-Umlage ein. Die Umlage kostete Rechenzentrumsbetreiber 3,59 Cent/kWh im Jahr 2012, 5,28 Cent/kWh im Jahr 2013, 6,24 Cent/kWh im Jahr 2014 und 6,17 Cent/kWh im Jahr 2015. Im europäischen Vergleich bezahlt ein Rechenzentrumsbetreiber in Frankreich rund 7 Cent pro Kilowatt, in Holland oder England rund 9 Cent pro Kilowatt, in Deutschland hingegen sind es rund 14 Cent. Bei den großen Abnahmemengen an Strom für Rechenzentren summieren sich deutlich höhere Kosten, die auf die Kunden umgelegt werden müssen. Strom sparen ist in Deutschland also oberste Devise und man kann davon ausgehen, dass moderne Rechenzentren in Deutschland, wie beispielsweise bei ODN in Fürth, sehr niedrige PUE-Werte aufweisen.

Die Power-Usage-Effectiveness (PUE) setzt die insgesamt im Rechenzentrum verbrauchte Energie ins Verhältnis mit der Energieaufnahme der IT-Komponenten. Ein Verhältnis nahe der Zahl 1 bedeutet eine besonders hohe Effizienz. Effiziente Rechenzentren erreichen heute eine PUE von 1,2. Dies bedeutet, dass nur rund 20 Prozent der Energie zusätzlich, beispielsweise durch die Kühlung und sonstige Zusatzaggregate, verbraucht werden.

Weltweit liegen viele Rechenzentren noch bei einem Wert von 1,8 oder darüber. Bei niedrigen Strompreisen mag das für Kunden kurzfristig rentabel sein. Langfristig steigen jedoch weltweit alle Strompreise. Veraltete Rechenzentren haben dann kaum noch eine Chance, die Kosten in einem erträglichen Rahmen zu halten und konkurrenzfähig zu bleiben.

Wer jedoch die neue DIN EN ISO 50001, die voraussichtlich europaweit verpflichtend wird, erfüllen möchte, muss noch eine Schippe drauf legen. Es wird ein jahresdurchschnittlicher PUE-Wert von 1,2  angestrebt. Moderne deutsche Rechenzentren erreichen diesen Wert bereits heute.

Moderne Infrastruktur

Der Stromverbrauch lässt sich nur bedingt durch die gezielte Wahl an IT-Komponenten senken, da die Hersteller von IT-Systemen wenig Fokus darauf legen. Zusätzliche Trends wie die Virtualisierung oder Cloud-Anwendungen fördern sogar die Hitzeentwicklung in Rechenzentren, da die IT-Komponenten möglichst hochgradig ausgenutzt werden, um Hardwarekosten einzusparen. Eine höhere Auslastung bedeutet jedoch mehr Stromverbrauch und dadurch mehr Hitzeentwicklung, die zusätzliche Kühlung erfordert. Genau dies ist der Grund, weshalb moderne Rechenzentren in Deutschland auf die effiziente Kühlung setzen. Hier können trotz sehr hoher Auslastung der IT-Komponenten rund die Hälfte der Energiekosten eingespart werden, was nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt schont. Eine gute Energieeffizienz kann beispielsweise durch direkte Freiluftkühlung erreicht werden. Das Prinzip der direkten Freikühlung in Verbindung mit einer Warmgangeinhausung basiert auf einer besonderen Architektur, wobei das Aufstellen von Servern in Racks Rücken an Rücken erfolgt und eine räumliche Abtrennung der warmen Gänge gewährleistet ist. Dadurch wird der energieaufwändige „Luftkurzschluss“ verhindert. In Verbindung mit einer Freiluftkühlung lässt sich der Energieaufwand für die Kühlung noch weiter senken. Die Freiluftkühlung nutzt die warme Luft und deren Energie, um kühlere Luft für die Kühlung der IT-Komponenten ohne jeglichen Stromverbrauch zur Verfügung zu stellen. Diese Methode ist insbesondere in gemäßigten Klimazonen, wie beispielsweise in Deutschland, sehr effektiv und kann die Energieeffizienz in Rechenzentren maßgeblich verbessern

Fazit: Planbare Kosten und Sicherheit aus Deutschland

Die Anforderungen der Kunden an Rechenzentrumsbetreiber sind vielfältig: angefangen von Kosten oder technischen Leistungswerten über die Sicherheit bis hin zu Zugangskontrollen oder Lage des Rechenzentrums. Daher wird jedes Unternehmen für sich entscheiden müssen, welches Rechenzentrum am besten zu den individuellen Bedürfnissen passt. Unumstritten ist aber, dass deutsche Rechenzentren mit die weltweit höchsten Standards setzen und quasi jede Anforderung zu global konkurrenzfähigen Kosten bei gleichzeitig höchsten technologischen Standards bieten. Daher sind deutsche Rechenzentrumsbetreiber auch zu einem hohen Grad ausgelastet, was in Folge zu noch moderneren und effizienteren Rechenzentren führt.

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Das neue 600 Millionen Euro teure Ei der Vorratsdatenspeicherung.

Pünktlich zum anstehenden Wochenende hat der Bundesrat seine Zustimmung für die Neufassung der Vorratsdatenspeicherung erteilt. Somit hat das Gesetz grünes Licht und kann, nach der Unterschrift des Präsidenten und der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt noch diesen Monat in Kraft treten, vermuten Experten.

eco, der Verband der Internetwirtschaft mit Sitz in Köln, geht gemäß aktueller Meldezahlen bei der Bundesnetzagentur von mindestens 2.500 betroffenen Unternehmen aus und rechnet auf dieser Basis mit Kosten von rund 600 Mio. Euro, allein für die Implementierung der entsprechenden Systeme. Diese Schätzung ist lediglich vorläufig, da der Anforderungskatalog der Bundesnetzagentur noch aussteht, durch den weitere Kosten entstehen könnten. Die Bundesregierung spricht in ihrem Gesetzesentwurf hingegen von 1.000 Unternehmen. Wie diese Zahl zustande kommt, ist aus Sicht des Verbands nicht nachvollziehbar.

Was genau beinhaltet das neue Gesetz?

Telefon: Telefonanbieter müssen die Rufnummer eingehender und ausgehender Gespräche eines Anschlussses speichern. Außerdem werden Start- und Endzeit der Verbindung festgehalten. Beim Voice over IP (Telefonie über das Internet) wird außerdem die IP-Adresse protokolliert, über die jeder einzelne Rechner im Internet eindeutig identifizierbar ist.

Handy und SMS: Für Gespräche per Handy gelten die gleichen Regeln wie bei Festnetztelefonaten. Nur wird dabei zusätzlich der Standort des Anrufers festgehalten. Das bedeutet, dass die Standortdaten, die sich aus der Funkzelle ergeben, in die das Mobiltelefon eingeloggt ist, gespeichert werden. Weiterhin werden SMS-Daten in Form von Absender- und Empfängernummer und der Zeitpunkt festgehalten.

Internet: Hier werden alle Daten, die beim Surfen anfallen, aufgezeichnet. Im Einzelnen bedeutet das: Ihre IP-Adresse, die Anschlusskennung (entweder Rufnummer oder DSL-Kennung) und natürlich Beginn und Ende der Nutzung in Form von Datum und Uhrzeit.

Und dann hätten wir noch das Medium der E-Mail:
Alle Anbieter von E-Mail-Diensten müssen bestimmte Daten ihrer Kunden festhalten. Dazu gehören die IP-Adresse des Absenders und die Mailadressen von Sender und Empfänger. Außerdem wird gespeichert, wann der Postfach-Besitzer auf dieses zugegriffen hat, zusammen mit der IP-Adresse.

Wie lange werden die Daten gespeichert?
Die Anbieter speichern die Daten ihrer Kunden für maximal zehn Wochen. Standortdaten von Smartphones müssen nach maximal vier Wochen gelöscht werden. Werden Daten länger aufbewahrt, droht dem Telekommunikationsanbieter ein Bußgeld.

Was passiert mit Ihren Daten?
Im Normalfall nichts! Die Daten werden gespeichert und nach Ablauf der Frist umgehend gelöscht. Ein richterlicher Beschluss kann die Herausgabe der Daten für einen bestimmten Fall anordnen. Dieser Fall tritt ein, wenn die Verfolgung einer schweren Straftat zu Grunde liegt, beispielsweise bei der Bildung einer terroristischen Vereinigung, Mord, sexuellem Missbrauch oder Totschlag. Sicherheitsbehörden bekommen also nur auf bestimmte Fälle Zugriff. Erfasst werden aber die Daten aller Bürgerinnen und Bürger.

War die Datenspeicherung nicht eigentlich längst vom Tisch?
Was ist neu im Vergleich zum Gesetzesentwurf von 2007?

Es haben sich einige wesentliche Punkte im Vergleich zu dem Papier von 2007 geändert. Die Speicherzeiten wurden verkürzt und somit fallen weniger Daten an, daher ist Bundesjustizminister Heiko Maas auch der Auffassung, dass das Gesetz diesmal vor Bundesverfassungsgericht standhalten wird und somit der höchstrichterlichen Rechtsprechung in vollem Umfang gerecht wird.

Fragenkatalog zum Expertenworkshop „Erfüllungsaufwand Verkehrsdatenspeicherung“
https://www.eco.de/wp-content/blogs.dir/20150717_eco-fragenkatalog_nkr_mit_anlage.pdf

Vorratsdatenspeicherung: eco fordert Grundsatzdebatte statt Blitzgesetz
https://www.eco.de/2015/pressemeldungen/vorratsdatenspeicherung-eco-fordert-grundsatzdebatte-statt-blitzgesetz.html